Fünf Tipps für die sichere Rückkehr ins Büro

Wann Mitarbeiter wieder vom Homeoffice ins Büro zurückkehren können, steht zwar noch in den Sternen – dennoch sollten Unternehmen und deren IT-Abteilungen bereits jetzt Vorkehrungen für diese Zeit treffen.

(Quelle: GData)

Durch die Heimarbeit ist Privates und Berufliches näher zusammengerückt, sodass manche Privatangelegenheiten schnell am Arbeits-PC erledigt wurde. Für die IT-Sicherheit ein erhebliches Problem. Hat sich eine Schadsoftware bereits unbemerkt auf dem Unternehmensrechner eingenistet, hat das fatale Folgen, sobald der Rechner wieder vollständig ins Unternehmensnetz zurückkehrt. Mit fünf einfachen Maßnahmen sorgen Sie für eine sichere Rückkehr der Angestellten und deren Firmenrechner.

  1. Rechner neu aufsetzen, die zurück ins lokale Firmennetz sollen. Dies gelingt etwa mit einer Imaging- oder einer entsprechenden Provisionierungs-Lösung, mit der sich die Softwareverteilung und die Installation von Systemen automatisieren lässt. Nicht vergessen: Lokal auf dem Rechner gespeicherte Daten müssen vorher natürlich gesichert werden.
  2. Inventar aktualisieren. Die Prüfung und Neuinstallation ist übrigens auch die ideale Gelegenheit, die Hardwareausstattung des Rechners zu überprüfen. Wenn der Rechner sowieso gerade in der IT steht, können entsprechende Upgrades sofort durchgeführt werden, ohne dass hier ein weiterer Zwischenschritt erforderlich ist.
  3. Härtungsmaßnahmen für die neu aufgesetzten Systeme umsetzen.
    Ein Beispiel für derlei Härtungsmaßnahmen ist etwa das globale Deaktivieren von Makros in Office-Dokumenten. Viele Schadprogramme werden unter anderem über Makros in Word-Dokumenten verbreitet. Sind diese deaktiviert, hat ein Schadprogramm keine Chance mehr, das System über diesen Weg zu infizieren
  4. Festplattenverschlüsselung aktivieren
    Was auf Laptops schon lange Standard ist (beziehungsweise sein sollte), sollte auch auf allen Desktoprechnern aktiviert werden. Mit dieser Maßnahme stellen Firmen sicher, dass selbst der Diebstahl der Hardware nicht zum Datenschutzskandal wird.
  5. Updates und Patches konfigurieren
    Das Einspielen von Updates gehört zu den effektivsten Maßnahmen der IT-Sicherheit. Jeder Rechner sollte daher ausnahmslos so konfiguriert sein, dass die Verteilung von Updates reibungslos möglich ist. Wer zusätzlich über ein Patch-Management verfügt, sollte auch hier die Konfiguration einmal auf den Prüfstand stellen und auf Aktualität prüfen.

Übrigens: Kommen die Angestellte gestaffelt zurück ins Büro, dann lassen sich auch die Tipps auch einfacher umsetzen.


Autor: Stefan Karpenstein (G Data CyberDefense AG)

 

Hinweis: Die TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte und Aussagen auf externen Seiten. Bei Beanstandungen wenden Sie sich bitte an den Urheber der jeweiligen Seite. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Kommentar schreiben

* Pflichtfeld

* Pflichtfeld

Keine Kommentare