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EUGAL-Projektteam gibt Gas

TÜV Hessen nimmt Baustellenfahrzeuge entgegen.

Von links nach rechts: Thomas Penzlin, Katja Neudeck (TÜV Hessen), Axel Weber, Gudrun Weber (Weber Automobile) und Karsten Weiser (TÜV Hessen) (Quelle: TÜV Hessen)

Auf 480 Kilometer verläuft die neue europäische Gasanbindungsleitung EUGAL (Europäische Gas-Anbindungsleitung) quer durch Ostdeutschland. Über die Ostseepipeline Nord Stream 2 wird das Erdgas von Lubmin bei Greifswald nach Weißack in Brandenburg transportiert. Ein weiterer Strang der Gasleitung führt von dort bis ins sächsische Deutschneudorf. Nach der Fertigstellung sollen jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas durch die Leitungen strömen. Damit sorgt das Projekt EUGAL für die Sicherung der Energieversorgung – in Deutschland und Europa.

TÜV Hessen hat bei dem Projekt die Bauaufsicht übernommen. Das Projektteam unter Leitung von Thomas Penzlin, Geschäftsfeldleiter Anlagensicherheit bei TÜV Hessen, erwarten zahlreiche und vielfältige Aufgaben. Denn für die Leitung müssen insgesamt 47.000 einzelnen Rohre verlegt und verschweißt werden. Dafür ist Präzision und Know-how gefragt. Im Werkstoffprüflabor von TÜV Hessen in Frankfurt-Kalbach werden deshalb Proben der Schweißnähte untersucht.

Weitaus umfangreicher ist die Sichtprüfung vor Ort. Um schnell und flexibel zwischen den einzelnen Baustellen verkehren zu können, setzen die Sachverständigen auf Fahrzeuge von WEBER Automobile aus Hanau. Dort nahmen Thomas Penzlin und Karsten Weiser, Vertriebsleiter Mitte des Auto Service, Anfang September sechs SUVs in Empfang. Die Geländefahrzeuge verfügen über Allradantrieb und sind mit einer Standheizung ausgestattet. So kann das Projektteam schnell und sicher einzelne Bauabschnitte kontrollieren, auch unter schwierigen Bedingungen.

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