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Guten Rutsch ins neue Jahr: Darauf müssen Autofahrer 2023 achten

Alle Jahre wieder: Auch ohne gute Vorsätze bringt der Start ins neue Jahr einige Veränderungen mit sich, zum Beispiel bei der Mobilität. Die wichtigsten Updates für Autofahrer im Überblick.

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Für Autofahrer ändert sich 2023 einiges. Manche Veränderungen sind sofort wirksam, andere Erneuerungen begegnen den Autofahrern auch erst im Verlauf des Jahres.

Verbandskasten mit Masken

Bereits im Februar 2022 wurde die DIN-Norm für Verbandskästen geändert, zum 1. Januar 2023 treten die Änderungen in Kraft. Die neuen Verbandkästen enthalten jetzt zwei medizinische (Corona-) Schutzmasken. Bisher waren zwei Dreieckstücher vorgeschrieben, für Verbandkästen der neuen DIN genügt ein Dreieckstuch. Bis 31. Januar 2023 gilt eine Übergangsfrist, in der alte Verbandskästen weiterhin verkauft werden können. Aktuell gibt es allerdings keine Verpflichtung zur Nachrüstung oder zum Austausch von alten Verbandskästen. Auch das Aufrüsten mit zwei Masken ist derzeit noch nicht verpflichtend. Autofahrer sollten jedoch berücksichtigen, dass ein fehlender oder unvollständig ausgerüsteter oder abgelaufener Verbandskasten eine Verwarngebühr kostet.

Neue HU-Plaketten

Manchen Fahrzeughaltern zeigt das Nummernschild im neuen Jahr rosige Aussichten. Klebt auf dem Nummernschild eine rosafarbene Plakette, steht 2023 eine Hauptuntersuchung (HU) an. Der Termin sollte rechtzeitig geplant werden, ansonsten drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg. Besteht das Fahrzeug die Hauptuntersuchung, erhalten sie bei zweijähriger Laufzeit eine orangene Plakette und müssen erst 2025 zur nächsten Prüfung.

Messung der Partikelanzahlkonzentration

Die Abgasuntersuchung (AU) ist ein wichtiger Bestandteil der HU, deren Qualität sich 2023 weiter erhöht. Die Bundesregierung hat das Ziel, spätestens zum 1. Juli 2023 bei der periodischen Abgasuntersuchung die Messung der Partikelanzahlkonzentration für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotor ab der Emissionsklasse Euro 6/VI verpflichtend einzuführen. Dieses innovative Messverfahren erlaubt die Beurteilung des Abgasverhaltens von Fahrzeugen mit geringen Grundemissionen. Damit lassen sich Mängel besser erkennen. Darüber hinaus verhindert die Messung der Partikelanzahlkonzentration, dass Manipulation, Verschleiß, unterlassene Wartung oder nicht fachmännisch ausgeführte Reparaturen das Abgasverhalten verschlechtert.

Neue Führerscheine

Das Mammutprojekt Führerscheintausch geht 2023 in die nächste Runde. Insgesamt müssen rund 43 Millionen Führerscheine in fälschungssichere Exemplare umgetauscht werden. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird der Tausch jahrgangsweise vorgenommen. 2023 steht für die Jahrgänge 1959 bis 1964 der Umtausch der rosafarbenen oder grauen Papierdokumente auf dem Programm.

Geringerer Bonus für neue Elektrofahrzeuge

Ab 1. Januar 2023 entfällt die Förderung von Plug-in-Hybriden. Einen Umweltbonus gibt es dann nur noch für Neufahrzeuge mit nachweislich positivem Klimaschutzeffekt. Der Anteil des Bundes an der Förderung elektrischer Fahrzeuge wird darüber hinaus reduziert. Bei Fahrzeugen mit Nettolistenpreis bis zu 40.000 Euro unterstützt der Bund ab Januar nur noch mit 4.500 Euro, bei einem Nettolistenpreis zwischen 40.000 und 65.000 Euro beträgt die Förderung 3.000 Euro. Bei Leasingfahrzeugen entfällt der Bonus, wenn die Vertragslaufzeit weniger als zwölf Monate beträgt. Zudem soll die Förderung von Elektroautos ab dem 1. September 2023 auf Privatpersonen beschränkt werden.


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